James Brown – Life At The Apollo Theatre (1992/Polydor)
James Brown, The Godfather of Soul. James Brown war in den 60ern des 20. Jh. der wichtigste schwarze Musiker Amerikas. Mit Hilfe seines übergroßen Ego und seiner unbändigen Energie und dem enormen Ergeiz gelang es ihm sowohl in der Vermarktung, als auch im Klang schwarzer Musik, großen Innovationen zum Durchbruch zu verhelfen. Er war unabhängig und nutzte seinen Einfluss konsequent für seine eigenen Interesse, wobei er geschickt schwarze DJs und Musiker unterstütze, ihnen so half und sich ihre Unterstützung sicherte.
Browns Band war die beste Big Band der Zeit. Mit ihr gelang es ihm während seiner unzähligen Konzerte einen neuen Musikstil zu schaffen. „Cold Sweat“ (1967) und „Sex Machine“ (1970) wurde unmittelbar im Anschluss an Konzerte aufgenommen und begründeten unter anderen die Funk-Ära. Obwohl schon 1962 erschienen, ist doch „Live At The Apollo“ das größte Brown-Album. Es verbindet seine musikalischen Talente mit seinen herausragenden Fähigkeiten als Live-Künstler und bringt so die energiegeladenen Auftritte Browns und seiner Band ins heimische Wohnzimmer. Zugleich war es, gemessen an der schwarzen Musik der 60er Jahre, ein großer kommerzieller Erfolg. „Live At The Apollo“ wurde vergoldet und errang Platz zwei der Bill-Board-Charts, in denen es sich 66 Wochen hielt. Noch heute ist es eines der größten Alben schwarzer Musik.
Die Originalversion mit dem ursprünglichen Cover ist immer noch als Vinyl erhältlich. Mit dem Aufkommen der Compact Disc wurde das Original beinahe verdoppelt und in Form zweie CDs veröffentlicht; auch diese sind noch erhältlich. De Inhalt beider CDs gibt es in der Simply-Vinyl-Edition auch als Vinyl.
LM
Tracklisting
- I'll Go Crazy
- Try Me
- Think
- I Don't Mind
- Lost Someone
- Please, Please, Please
- You've Got The Power
- I Found Someone
- Why Do You Do Me
- I Want You So Bad
- I Love You Yes I Do
- Why Does Everything Happen To Me
- Bewildered
- Please Don't Go
- Night Train